Hannah Rinnhofer ist seit 2008 selbst begeisterte Yogini und unterrichtet Moksha inspired Yoga. Sie begleitet uns auf den kombinierten Yoga- und Wanderwochenenden als Yoga Lehrerin.

Termine Schneeschuhwandern & Yoga

Yoga Stil:
Moksha inspired Yoga ist eine auf Yoga Therapie basierende Abfolge von Yogapositionen, die die Muskeln dehnt, stärkt und in Form bringt. Konzentration und bewusste Atmung lassen die Gedanken zur Ruhe kommen. Ursprünglich als Hot-Yoga konzipiert, kann die Sequenz in leicht angepasster Form auch im ungeheizten Yogaraum oder draußen praktiziert weren. Die Serie ist für jeden geeignet – egal ob absolute Yoga-Neulinge oder regelmäßig praktizierende Yogis.

Wir beginnen die Yogastunde mit einer kurzen Entspannungshaltung namens Savasana – oder Totenstellung – auf dem Boden liegend. Dies dient dazu den Fokus auf den Körper zu lenken und die Gedanken zur Ruhe kommen zu lassen. Besonders nach einer anstrengenden, stressigen Zeit bevor ihr zur Yoga Stunde kommt, ermöglicht diese kurze Entspannung zu Beginn der Einheit, dass ihr ganz im Raum ankommt und bereitet euch auf die folgenden Positionen vor.

Die folgenden Positionen im Stehen sind Herz-Kreislauf-Positionen deren Schwerpunkt darauf liegt, Kraft, Stabilität, Balance und Ausdauer aufzubauen. Die Positionen werden zwischen 10 Sekunden und 1 Minute gehalten. Der dadurch hervorragend aufgewärmte Körper ist nun bereit für die Kräftigung der Bauchmuskeln, für die Dehnung und Öffnung der Hüftmuskulatur und die Stärkung der Rückenmuskeln.

Die Positionen am Boden lösen Verspannungen, helfen bei Rücken- und Kniebeschwerden und stärken die aufrechte Haltung. Mit der stehenden Serie und den Positionen am Boden wird der Körper von Kopf bis Fuß komplett von innen nach außen, von außen nach innen durchgearbeitet. Alle Muskeln werden gedehnt, gestreckt, gestärkt und der ganze Körper ist nun bereit für eine abschließende Entspannung. Ganz ruhig auf dem Rücken liegen, die Atmung bewusst wahrnehmen, die Gedanken ruhig und völlig entspannt.
Am Ende der Yogaklasse verlässt jede/r den Raum im eigenen Tempo, mit Ruhe im ganzen Körper, einem rundum wohligen Körpergefühl und einem kleinen Yoga-Funkeln in den Augen (ihr werdet’s sehen☺!).

Was brauch ich?
• Kleidung: Bequeme, nicht zu weite Kleidung, in der du dich gut bewegen kannst und dich wohl fühlst. Für Damen: Lange, kurze oder ¾ Leggins, Sport-Bra/-Top und T-Shirt/Tank-Top. Für Herren: kurze oder lange, nicht zu weite Hose, T-Shirt/Tank-Top.
Probier einfach, ob du mit der Hose gut in die Grätsche gehen und das Bein weit nach oben heben kannst.
• Handtuch: ein großes Badetuch, um es auf die Yogamatte zu legen. Da man doch ein wenig schwitzt, ists einfach hygienischer mit Handtuch (für dich und auch die Person die nach dir die Matte noch nutzen möchte). Handtücher stehen im Hotel zur Verfügung.
• Wasserflasche: immer viel Wasser trinken – besonders bis 20 Minuten vor und dann wieder nach der Klasse.
• Yogamatte: wenn du eine hast, bring sie mit. Wir haben aber auch einige zum (kostenlosen) Ausleihen.
• Offenheit und Neugierde um etwas Neues zu erleben!

Wie bereite ich mich auf meine Yogaklasse vor?
Versuch am Tag vor der Yogaklasse viel Wasser zu trinken. Und möglichst auch am Vorabend auf Alkohol zu verzichten (oder zumindest nicht zu viel Alkohol zu trinken). Komm mit einem leeren Magen in die Yogastunde. Versuch möglichst 2 Stunden vorher nichts mehr zu Essen. Trink nach der Klasse viel Wasser und belohn dich danach mit einem gesunden Essen. Komm mind. 10 Minuten bevor die Yogaklasse anfängt zum Yogaraum, damit du in Ruhe ankommst und nicht gehetzt beginnst.
Informier mich bitte VOR der Yogaklasse über vorhandene Verletzungen oder Unsicherheiten bzgl. der Klasse. Ich bin gerne behilflich! Keine Sorge, es gibt für jeden Körper, die passende Yogaposition.

Warum sollte ich Yoga gleich in der Früh nach dem Aufstehen machen?
Für viele von uns ist es eine undenkbare Sache, sich vor dem ersten Kaffee bereits zu bewegen - noch dazu in einem Raum mit anderen Menschen. Aber die positive Wirkung von Yoga am Morgen ist enorm. Du startest den Tag mit ruhigen Gedanken, aktivierst deinen Kreislauf, bringst frischen Sauerstoff in deine Zellen, stärkst deine Muskeln und beginnst den Tag ganz bewusst ohne Stress.

Du nimmst dir bereits in den ersten paar Minuten des neuen Tages ganz bewusst Zeit für dich. Du bereitest dich vor für einen wunderbaren Tag in den Bergen und gibst deinem Körper bereits früh am morgen die Chance Energie zu tanken. Du wirst sehen, wie du energiegeladen durch den Tag gehst und es dir gut gehen wird.

Und, Yoga in der Früh bringt eine große Erleichterung. Stell dir vor du hast bereits vor 8:30 deinen ganzen Körper einmal komplett gedehnt, gestreckt, bearbeitet und dein Kreislauf ist auch ohne Espresso schon komplett in Schwung. Versuch es, sei offen, erfahre etwas Neues und steh auf für dich und deine Gesundheit!

Warum Hannah Yoga praktiziert?
Ich begann mit Yoga 2008 während einer sehr stressigen Phase meines Lebens. Ich arbeitete viel zu viel, machte keinen Sport, aß vorwiegend ungesundes Essen und ich hatte kaum Zeit für Freunde, Familie oder gar mich selbst. Nach und nach sendete mein Körper immer stärkere Signale. Ich bekam Migräne, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Probleme, Schlafstörungen und fühlte mich völlig ausgepowert.
Durch die regelmäßige Yoga-Praxis wurde ich ruhiger, konnte mich wieder entspannen und auch einmal zulassen, dass nicht alles immer sofort sein muss. Meine Körperbeschwerden sind nach und nach weniger geworden und seither zum Großteil komplett verschwunden.

Nach einigen Jahren, in denen Yoga mir so viel Positives gebracht hat, wuchs der Wunsch in mir, diese Erfahrung auch anderen ermöglichen zu können. Daher habe ich im Februar 2014 meine Moksha-Yogalehrer Ausbildung in Los Angeles gemacht. Unterrichtspraxis sammle ich überall wo ich die Möglihckeit habe, so wie zB bereits in in den USA, Schweden und Wien. Heute habe ich ein wunderbares Gleichgewicht zwischen meinem Job im Büro und dem Yoga-Unterrichten gefunden. Es macht mich glücklich zu sehen, wie die Leute in den Yogaklassen Fortschritte machen und anschließend entspannt den Yogaraum verlassen.
Es gibt natürlich auch jetzt noch Phasen in denen viel zu viel gleichzeitig sein muss und ich wenig zum Yoga komme, aber dann hilft es ganz oft, einfach stehen zu blieben, tief durchzuatmen und dann geht es gleich viel besser weiter.

Mein Lieblingszitat: „Zu sagen, 'man sei zu unflexibel für Yoga', ist als ob man sagt: 'man ist zu schmutzig um sich zu duschen!'“ =)